Die Corona Pandemie hat Europa fest im Griff. Während einige Branchen die Umstellung auf Home Office vorgenommen haben und so zumindest einen Teil ihrer Wirtschaftlichkeit bewahren konnten, bedeutet die Corona Krise für Branchen wie den Einzelhandel oder Tourismus eine existenzbedrohende Katastrophe. Doch welche Auswirkungen hat Corona eigentlich im Bereich von Digitalisierung und Social Media?

Auswirkungen auf die Digitalisierung

Aufgrund des Kontaktverbots sowie der allgemeinen Restriktionen sind viele Unternehmen dazu gezwungen, auf digitale Prozesse umzusteigen. Firmen, die in der Vergangenheit bereits erste Schritte in diese Richtung unternommen haben, haben sich bereits eine Basis geschaffen, auf der sie nun aufbauen können. Unternehmen jedoch, die die Digitalisierung bisher vernachlässigt haben, sind nun gezwungen, in einer Hauruck Aktion sämtliche Prozesse zu digitalisieren. Facebook Work, Microsoft Teams und ähnliche Software eignen sich für den schnellen und effektiven Aufbau eines Intranets. Programme wie Zoom oder Jitsi ermöglichen mittels Videoanrufen Meetings mit Kollegen und Kunden auf digitaler Ebene. Die Corona Krise wirkt folglich als Katalysator der Digitalisierung und zwingt Unternehmen dazu, in der Vergangenheit verschenktes Potential nun aufzuholen.

Auswirkungen auf Social Media

Social Media Marketing bietet momentan für einige Unternehmen enormes Potenzial. Viele Menschen sind große Teile des Tages zu Hause, mit permanentem Internetzugang und Zugriff auf ihr Handy oder Tablet. Dennoch sollten nicht einfach blind Onlinemarketing Kampagnen geschalten werden. Die Inhalte bereits aktiver Kampagnen sollten auf ihre Relevanz und Erfolgsaussichten im Rahmen der aktuellen Situation überprüft werden. So ist beispielsweise die Frage, ob Reiseangebote momentan überhaupt einen Abnehmer finden oder Nutzer aufgrund der unklaren Entwicklung in den nächsten Monaten eher zurückhaltend agieren. Selbst wenn Kampagnen, die Produkte oder Dienstleistungen zum Fokus haben, wegen fehlender Relevanz zur Zeit nicht geschalten werden können, so lohnt es sich, stattdessen auf Branding umzusteigen und die online Präsenz auszubauen! Denn einerseits kann mit einer Image-Kampagne der Grundstein für zukünftige Marketingaktivitäten gelegt werden. Andererseits fahren viele Konkurrenten ihre digitalen Aktivitäten auf ein Minimum herunter, sodass mittels gezielter Werbung gezielt Marktanteile zu den eigenen Gunsten verschoben werden können.

Die großen Gewinner der Corona Pandemie sind all die Firmen, die Produkte anbieten, die Menschen im Home Office und/oder in Quarantäne benötigen. Dazu zählen einerseits Lebensmittelgeschäfte, die einen Onlineshop betreiben oder online Bestellungen ermöglichen. Außerdem auch Möbelhäuser und Onlineshops, die Einrichtungsgegenstände wie Schreibtische oder Drehstühle anbieten. Nicht zu vergessen Unterhaltungsprodukte wie Spiele oder Streamingdienste. Außerdem Bücher, Mode und Beautyprodukte.

Fazit

Der vorübergehende Shutdown des Einzelhandels bietet enormes Potenzial für Onlineshops und online Dienstleistungen. Unternehmen, die jetzt diese Lücke füllen und sich präsent im Internet platzieren, haben gute Chancen, diese Position und gewonnene Kunden auch nach dem Ende der Corona Krise zu behalten.

Selbst wenn Kampagnen zur Bewerbung mancher Produkte aktuell nicht in Frage kommen, bieten Branding Kampagnen die Möglichkeit, das Image des Unternehmens zu verbessern und so einen Grundstein zu legen, auf dem nach der Pandemie mit Performance Kampagnen aufgebaut werden kann.