Neues Jahr, neues Ich. Das dachte sich wohl auch Facebook und hat bei Facebook Seiten Anfang Januar einige Neuerungen veröffentlicht. Im Fokus stehen vor allem Personen des öffentlichen Lebens und Creator. Ziel des Updates ist es, die Seitenverwaltung und -moderation zu vereinfachen sowie den Aufbau einer Community stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Dazu gehören unter anderem ein intuitiveres Seitendesign und verbesserte Engagement- und Management-Tools.

Die Neuerungen im Überblick

Schlichteres und intuitiveres Layout

Für Influencer oder Nutzer, die eine öffentliche Seite verwalten, ist es zukünftig einfacher, zwischen Privatprofil und öffentlicher Seite hin und her zu wechseln. Außerdem wird es Nutzern erleichtert, wichtige Informationen wie Bios, Beiträge oder Kontaktdaten einzusehen.

Erweiterter News Feed und Engagement

Der News Feed ist eines von Facebooks mächtigsten und beliebtesten Features. Jetzt wird die „power of News Feed“, wie Facebook es selbst bezeichnet, erstmalig auch auf Facebook Seiten erweitert. Seiten können fortan Unterhalten beitreten, Trends folgen und mit Fans interagieren. Außerdem werden der Seite andere Personen des öffentlichen Lebens, Seiten, Gruppen oder virale Inhalte vorgeschlagen. Ganz so, wie das bisher auch bei Privatprofilen der Fall ist.

Des Weiteren soll die Präsenz öffentlicher Seiten dadurch hervorgehoben werden, dass diese in der Kommentarspalte vor Kommentaren von Privatprofilen zu sehen sein werden. Ähnlich eines angepinnten Kommentars. Zusätzlich sollen Nutzer Seiten direkt aus der Kommentarsektion folgen können.

Neue Funktionen zur Seitenverwaltung

Seiten, die von mehr als einer Person verwaltet werden, können zukünftig Admin-Zugriffsrechte basierend auf bestimmten Aufgaben klarer zuzuweisen. Beispielsweise kann dadurch genau festgelegt werden, wer auf Insights, Werbeanzeigen, Inhalte, Nachrichten und Community Activitiy zugreifen können.

Insights

Insights werden in einem neuen Tab bereitgestellt. Dort zu finden sind verschiedene KPIs rund um Seite. Dazu zählen beispielsweise demografische Merkmale der Follower, Interaktions- und Zuwachsraten und vieles mehr. Zusätzlich werden erweiterte Benachrichtungsoptionen zur Verfügung gestellt.

Des Weiteren wird die Navigation zwischen persönlichem Profil und Seiten vereinfacht und ein neues Q&A Format auf Textbasis eingeführt.

Facebook wäre nicht Facebook, wenn es das Update nicht auch eine Sicherheitskomponente beinhalten würde. Ziel dieses Mal sind Spam-Inhalte, Imitator-Accounts und Phishing. Mittels dieser Tools sollen Hasskommentare, gewalttätige, sexuelle und Spam-Inhalte, Konten von Imitatoren sowie Phishing besser erkannt und gefiltert werden können.

Fazit

Der Großteil der Funktionen wird an Nutzern mit Privatprofilen unbemerkt vorbeigehen. Abgesehen davon, dass das Entfernen des Like Buttons vermutlich für Verwirrung sorgen wird. Für Influencer und Verwalter öffentlicher Seiten hingegen, wird das Update den täglichen Umgang mit Facebook deutlich vereinfachen. Wie üblich wird das Update stufenweise in den nächsten Monaten ausgerollt.