Erst vor Kurzem hat Facebook auf der F8 Facebook Developer Conference angekündigt, dass Gruppen stärker in den Mittelpunkt gerückt werden sollen. Mit dieser Ankündigung wurden gleichzeitig auch zahlreiche Updates durchgeführt. Darunter fällt die Reduzierung der bisher großen Kategorieauswahl auf einige wenige sowie Sonderfunktionen für Buy and Sell, Gaming und Social Learning Gruppen.

Doch damit nicht genug. Jetzt hat sich Facebook die Privatsphäre-Einstellungen für Gruppen vorgenommen und überarbeitet. Warum der Social Media Gigant einen solchen Aufwand um Gruppen betreibt? Weil sie sich bei Nutzern größter Beliebtheit erfreuen!

Das ändert sich bei Gruppen Privatsphäre-Einstellungen

Die bisherigen Einstellungen umfassten drei Möglichkeiten: öffentlich, geschlossen oder geheim. Dieses System wird nun vereinfacht und auf zwei Modi beschränkt: öffentlich und privat. Facebook verfolgt damit das Ziel Klarheit zu schaffen und das Verständnis der Einstellungen für Nutzer zu erleichtern.

Die Umstellung rührt daher, dass die bisherigen Einstellungen teils zu Verwirrung seitens der Nutzer geführt haben und diese die Gruppen für sich, anstelle der von Facebook definierten Begrifflichkeiten, ohnehin in öffentlich und privat eingeteilt haben. Die neuen Bezeichnungen orientieren sich also am Vokabular der Nutzer. Öffentlich und privat beziehen sich dabei darauf, wer eine Gruppe finden sowie deren Mitglieder und Beiträge einsehen kann.

Die Privatsphäre-Einstellungen im Überblick

Öffentliche Gruppen sind selbsterklärend. Jeder User kann die Gruppe mittels der Suche finden sowie Mitglieder und Beiträge einsehen. Gewissermaßen volle Transparenz oder Datenschutz Fehlanzeige – je nachdem, wie man es auslegen will.

Bei privaten Gruppen können ausschließlich Mitglieder Beiträge und andere Mitglieder einsehen. Hinsichtlich der Auffindbarkeit über die Suche muss bei privaten Gruppen zwischen zwei Einstellungen unterschieden werden.

  1. Gruppen, die bisher geheim waren, werden nun als verborgen bezeichnet. Sie können nur von Mitgliedern gefunden werden.
  2. Gruppen, die bisher geschlossen waren, werden nun als sichtbar bezeichnet. Sie können von allen Nutzern gefunden werden.

Außerdem erhalten alle Gruppenmitglieder jedes Mal eine Benachrichtigung, wenn ein Administrator die Privatsphäre-Einstellungen der Gruppe geändert hat.


Quelle: Facebook

Fazit

Um Gruppen erfolgreich in den Mittelpunkt der Plattform rücken zu können, müssen diese neben ausgezeichneter User Experience vor allem intuitiv bedienbar sein. Facebook macht daher mit der Vereinfachung des Gruppensystems einen wichtigen Schritt in diese Richtung und auch die Benennung der Einstellungen mit Begriffen, die Nutzer ohnehin bereits verwenden, trägt zur Erreichung des Ziels bei. Wir dürfen also auch weiterhin gespannt sein, welchen Bereich der Gruppen Facebook als nächstes überarbeitet.