Am 22. Oktober war es soweit! Facebook hat die Datingfunktionen seiner Plattform offiziell für den DACH-Raum ausgerollt. Wie das Ganze funktioniert? Dazu sagt der Konzern: „Als Startpunkt für tiefgehende Beziehungen können gemeinsame Interessen, Events oder Gruppen dienen.“

Ähnlich der beliebten App Tinder werden auch auf Facebook Matches gebildet. Nach eigenen Angaben wurden in den 20 Ländern, in denen die Funktion verfügbar ist, bereits 1,5 Milliarden Matches erzielt.

Facebook Dating im Überblick

Facebook hat seinen Dating Bereich als eigenständige Funktion angelegt, die nur über einen separaten Opt-in Bereich angesteuert werden kann. Eine ungewollte Teilnahme ist damit ausgeschlossen. Ähnlich dem normalen Facebook Profil, muss der Nutzer sich zunächst ein Dating Profil anlegen. Wie von Facebook bereits bekannt, lässt sich dieses mit nur wenigen Klicks ganz einfach einrichten.


Quelle: Facebook


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Die wichtigsten Dating Funktionen

  • Storys – wie bereits von Facebook und Instagram bekannt, können auch in Facebook Dating kleine Momente des Alltags über Stories mit anderen geteilt werden.
  • Secret Crush – Um Nutzern Peinlichkeiten zu ersparen, schlägt Facebook keine potenziellen Partner aus der eigenen Freundesliste vor. Mit einer Ausnahme: dem „Secret Crush“. Der Secret Crush Status kann an bis zu neun Freunde vergeben werden. Hat die andere Person dich ebenfalls als Secret Crush markiert, entsteht automatisch ein Match. Andernfalls passiert nichts.
  • Veranstaltungen und Gruppen – Veranstaltungen und Gruppen können ebenfalls für Facebook Dating freigegeben werden. So können Personen identifiziert werden, die ebenfalls daran interessiert sind.
  • Virtuelle Verabredungen – Nach einem Match können die beiden Personen über einen Videochat miteinander in Kontakt treten.


Quelle: Facebook


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Fazit

Der Datingmarkt boomt und online Dating ist ein gigantisches Geschäftsmodell. Daher war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis Facebook ebenfalls auf diesen Zug aufspringt. Auch wenn es aktuell noch keine kostenpflichtigen Features gibt, könnten Premium Funktionen in der Zukunft kostenpflichtig werden.

Um Nutzer dazu zu ermutigen, Facebook Dating zu nutzen und sich dabei nicht bloß zu stellen, war es denifitiv der richtige Schritt, das Feature als eigenständige Funktion zu veröffentlichen. Auch, dass Facebook Freunde nicht als potenzielle Partner vorgeschlagen werden, Freunde nicht darüber informieren werden, wer Mitglied bei Facebook Dating ist und Dating-Profile, -Botschaften und Personen, die gefallen oder matchen, nicht im Facebook Newsfeed auftauchen, ist die richtige Vorgehensweise.

Wie wir Facebook kennen, dürfte das mit Sicherheit erst der Anfang sein…