Irisscanner

Passwort, Fingerscan, persönliche Fragen uvm. Es gibt diverse Möglichkeiten, die eigenen Geräte und Accounts vor einem fremden Zugriff zu schützen. Gleichzeitig werden Hacker jedoch immer besser, sodass stetig an neuen Varianten der Geräte Verschlüsselung gearbeitet wird. Das gilt auch für Facebook und seine Accounts. Denkt man an den Namen des Social Media Giganten, wirkt es beinahe skurril, dass die Gesichtserkennung noch nicht eingeführt wurde, handelt es sich dabei doch eigentlich um die logische Schlussfolgerung

Mehr Sicherheit auf Facebook

Ein Account ist längst nicht mehr nur ein Account. Er hat sich zu einem virtuellen Abbild einer realen Person entwickelt. Auf Facebook ist man nicht „Styler85“ oder „Peanuts4life“, sondern „Max Mustermann“, bestensfalls „Max Musti“. Mit der Menge hinterlegter, persönlicher Daten ist es beinahe selbstverständlich, dass spätestens seit Google die automatische Gesichtserkennung auf Bildern eingeführt hat, auch Zuckerberg versucht, in eine ähnliche Richtung zu gehen. In Europa könnte das aus Datenschutzgründen jedoch schwer werden. Zu einem gewissen Grad ist und bleibt das Internet ein anonymer Raum.

Zwei-Faktor-Authentifizierung

So genannt, da man zwei unterschiedliche Faktoren benötigt, um sich zu authentifizieren. Bisher vertraut Facebook auf eben diese und auch im Alltag findet sie Anwendung. Beispielsweise beim Geld abheben. Um auf ein Konto zugreifen zu können, reicht weder die PIN noch die Bankkarte. Nur die einmalige Kombination dieser beiden Faktoren ermöglicht den Zugriff. Bei Facebook funktioniert diese Kombination aus E-Mail Adresse und Passwort.

E-Mail Adressen sind einzigartig wie EC-Karten. Zu jeder merkt sich Facebook genau ein zugehöriges Passwort. Eigentlich ein simples und effektives System. Doch sind unverfälschbare Daten wie der Fingerabdruck oder das eigene Gesicht sicherer?

Keine Chance für Fake Profile

Zumindest dieser Nebeneffekt ergäbe sich. Eine neue E-Mail Adresse ist mit wenigen Klicks eingerichtet. Ein neues Gesicht kostet bei Chirurgen wohl mehrere tausend Euro. Mit der Problematik, dass das alte Profil nicht weiter genutzt werden könnte. Endloses Account erstellen würde somit endügltig der Vergangenheit angehören. Facebook könnte dem Fake Profil-Problem endgültig einen Riegel vorschieben. Zuckerberg versucht das soziale Netzwerk nicht mehr als Lebensbestandteil, sondern eigene Identität zu verkaufen. Facebook Live, tausende Bilder und Postings im Visual Statement machen es möglich.

Gesichtserkennung bringt auch Nachteile

So viel Sicherheit die Gesichtserkennung auch mit sich bringen mag, so schwer wird sie in Deutschland umsetzbar sein. Datenschutz schreibt man bei uns nach wie vor vergleichsweise sehr groß. Gängige Monitoring-Methoden anderer Länder sind in Deutschland undenkbar. Ebenso hagelte es Kritik für Facebook als erste „FindFace“-Tools ins Gespräch kamen. Die Software sammelt biometrische Daten zu deiner Person und erstellt einen einzigartigen „digitalen Fingerabdruck“. Ohne angesprochene, ziemlich starke Schönheitseingriffe, wird dich Facebook in Zukunft überall und zu jeder Zeit erkennen können.